
Knapp ein Jahr nach der Weggiser Gewerbeausstellung WEGA verbrachte das Organisationskomitee zwei eindrückliche Tage im Appenzellerland, der Gastregion der WEGA 24.
Rebecca Imgrüth
Am Freitagmorgen, 31. Oktober 2025 machten sich die OK Mitglieder voller Vorfreude auf ins wunderschöne Appenzellerland. Kaum losgefahren, war die Stimmung im Bus schon locker – und das, bevor überhaupt jemand ein Appenzeller Bier in der Hand hatte.
Nach der Ankunft stärkten wir uns mit einem feinen Mittagessen in der urchigen Dorfbeiz Rössli – genau das Richtige, um sich auf das Wochenende einzustimmen.
Dabei begleiteten uns die beiden Hauptstandbetreiber der WEGA von der Tourismusorganisation Appenzellerland und erzählten uns viel Interessantes über den kleinen Kanton. So hat es beispielsweise in Innerrhoden weder eine Autobahn noch eine Ampel.
Sönd Wöllkomm
Danach gings gemütlich durch die «Hoptgass vo Appezöll» wo fleissig eingekauft, gestaunt und probiert wurde. Ob Käse, Fleisch oder ein Biber – niemand ging mit leeren Händen nach Hause. Der nächste Programmpunkt sorgte für besonders gute Laune: eine Bierdegustation in der Brauquöll Appenzell. Dort erfuhren wir nicht nur Spannendes über die Braukunst, sondern durften uns natürlich auch durch die feinen Quöllfrisch-Sorten probieren. Zum krönenden Abschluss des Tages genossen wir ein herzhaftes Nachtessen, bei welchem wir über die Kantonsgrenze nach Ausserrhoden wechselten. Im Erlebnisrestaurant «Schnuggebock» wurde die Zeit zurückgestellt. Es war nicht nur in der guten Stube gedeckt, sondern auch im gefegten Stall, in der Küche, oben im Schloff und in den Kammern der Magd und des Knechts. Zwischen den Gängen besuchten wir die Backstube und die Schulstube, wo Lehrer Küttel jun. gleich in seiner Rolle aufging. In Tante Emmas Laden kamen Gerüche wie in Grosis Stube zum Vorschein und auf dem Stuhl des Friseurs merkte ein Herr, das Bart schneiden früher mehr zwickte.
Gasthaus am Berg
Am Samstag starteten wir mit einem ausgiebigen Brunch in der Unterkunft, bevor es hinauf auf die Ebenalp ging. Von dort wanderten wir bei bestem Wetter zum legendären Berggasthaus Aescher, das spektakulär in den Felsen liegt – ein echter Höhepunkt für nicht Einheimische. Danach gings weiter zum idyllischen Seealpsee, wo wir unser Mittagessen genossen.
Nach so viel Bewegung und frischer Bergluft hatten wir uns den letzten Stopp redlich verdient: ein Kaffeehalt mit den angeblich besten Appenzeller Baumnuss-Nussgipfeln weit und breit. Besonders unser OK-Präsident Sturzi durfte sich über eine extra Portion Nussgipfelglück freuen – mit Erinnerung an vergangene Zeiten. So ging ein unvergessliches, fröhliches Wochenende zu Ende: voller schöner Landschaften, feinem

